Halimeter

Ha­li­me­ter

Ein wich­ti­ges Hilfs­mit­tel bei der The­ra­pie des Mund­ge­ruchs ist das Ha­li­me­ter®. Mit Hil­fe der be­son­de­ren Mess­ei­gen­schaf­ten die­ser klei­nen Ma­schi­ne kann man die Zu­sam­men­set­zung der Atem­luft, auf ihre schwef­li­gen Be­stand­tei­le hin, un­ter­su­chen. Je mehr die­ser flüch­ti­gen Schwe­fel­ga­se sich im Mund- bzw. Ra­chen­raum be­fin­den, des­to stär­ker riecht der Atem da­nach. Mit­tels Ha­li­me­ter® lässt sich die Ge­ruchs­quel­le be­stim­men, die Stär­ke des Mund­ge­ruchs ob­jek­ti­vie­ren und quan­ti­fi­zie­ren so­wie der Be­hand­lungs­er­folg kon­trol­lie­ren.

haligirl

Ha­li­me­ter

In un­se­rer Pra­xis wird das Ha­li­me­ter® zu­sam­men mit ei­nem PC und ei­ner spe­zi­el­len Soft­ware ein­ge­setzt, um ein spe­zi­fi­sches Ha­li­gramm zu er­stel­len. Das Ha­li­gramm (op­ti­sche Dar­stel­lung der Kon­zen­tra­ti­on schwef­li­ger Gase in Form ei­nes Kur­ven­dia­gramms) dient vor al­lem zur Er­mitt­lung von Wer­ten zu Be­ginn der Ha­li­to­sis-The­ra­pie und zu­gleich zur pa­ti­en­ten­be­zo­ge­nen Do­ku­men­ta­ti­on. Durch den Ver­gleich der Mess­wer­te vor, wäh­rend und nach ei­ner Be­hand­lung er­hält der Pa­ti­ent so zu­sätz­lich ei­nen auch op­tisch sicht­ba­ren Be­weis der Wirk­sam­keit der Be­hand­lung.

Die Halimeter®-Daten selbst sind kein ab­so­lu­ter Be­weis für Mund­ge­ruch, so dass wei­te­re Test­ver­fah­ren wie z.B. Bak­te­ri­en­kul­tu­ren, Sul­fid­nach­weis­me­tho­den und or­ga­n­olep­ti­sche Me­tho­den (Rie­chen) bei der end­gül­ti­gen Dia­gno­se zu be­rück­sich­ti­gen sind. Das Ha­li­me­ter® ist da­bei je­doch ein wich­ti­ges, auch psy­cho­lo­gi­sches Ele­ment des Be­hand­lungs­pro­gram­mes, da es neu­tral do­ku­men­tiert. Es er­leich­tert nicht nur die Dia­gno­se­stel­lung, son­dern er­mög­licht re­pro­du­zier­ba­re Mes­sun­gen, die nicht von den sub­jek­ti­ven Emp­fin­dun­gen des Arz­tes oder sei­ner Mit­ar­bei­ter ab­hän­gig sind.

Sei­en Sie ver­si­chert: wir wer­den Ih­nen even­tu­el­le Un­si­cher­hei­ten, die mit die­sem Pro­blem ein­her­ge­hen, neh­men und Ih­nen im Rah­men ei­ner pro­fes­sio­nel­len Be­hand­lung, ent­spre­chen­de Lö­sungs­mög­lich­kei­ten auf­zei­gen.