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Zahnarzt Dr. med. dent. Karsten Heurich

c/o Zahnarztpraxis Dr. Albrecht und Kollegen


Laubacher Straße 35

D-14197 Berlin- Wilmersdorf

 

Mitglied im Arbeitskreis Halitosis der DGZMK

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Sie leiden unter Mundgeruch?

Mit die­sem Pro­blem ste­hen Sie nicht al­lein. Nach Schät­zun­gen von Wis­sen­schaft­lern lei­den ca. 25% der deut­schen Be­völ­ke­rung zu­min­dest zeit­wei­se dar­un­ter, doch kaum ei­ner wagt es of­fen dar­über zu spre­chen. Ha­li­to­sis, so lau­tet der me­di­zi­ni­sche Fach­aus­druck für Mund­ge­ruch, ist im­mer noch ein ge­sell­schaft­li­ches Ta­bu­the­ma. Erst in den letz­ten Jah­ren (auch un­ter­stützt durch das Me­di­um In­ter­net) ist Mund­ge­ruch als ge­sell­schaft­li­ches Pro­blem mit weit­rei­chen­den pri­va­ten als auch be­ruf­li­chen Fol­gen an­er­kannt wor­den.

Ursachen für Mundgeruch

Häu­fig wird der Ma­gen für das Ent­ste­hen von Mund­ge­ruch ver­ant­wort­lich ge­macht. In über 90% der Fäl­le aber lie­gen die Ur­sa­chen für schlech­ten Atem im Mund-, Na­sen- und Ra­chen­raum und wer­den in der Re­gel durch spe­zi­el­le Bak­te­ri­en her­vor­ge­ru­fen.
Die­se Bak­te­ri­en sind an­ae­rob, le­ben also ohne Zu­fuhr von Sauer­stoff in Zahn­zwi­schen­räu­men, Zahn­fleisch­taschen, un­ter über­ste­hen­den Fül­lungs- und Kro­nen­rän­dern oder in den Ver­tie­fun­gen der Zun­gen­ober­flä­che.
Für ihre Ver­meh­rung nut­zen sie be­vor­zugt Res­te von Nah­rungs­mit­teln und ab­ge­stor­be­ne Schleim­haut­zel­len. Je hö­her der ver­füg­ba­re An­teil von Ei­weiß, um so mehr schwef­li­ge Ab­bau­pro­duk­te ent­ste­hen, die nach ver­faul­ten Ei­ern und Ver­we­sung rie­chen. Eine Haupt­rol­le neh­men da­bei die so ge­nann­ten flüch­ti­gen Schwe­fel­ver­bin­dun­gen (VSC = vo­la­ti­le sul­phur com­pounds) wie Schwe­fel­was­ser­stoff und Me­thyl­mercap­tan ein.
Aus die­sem Grund kön­nen ei­weiß­rei­che Spei­sen wie Fisch und auch Milch­pro­duk­te den schlech­ten Atem ver­stär­ken. Aber auch eine zu tro­cke­ne Mund­schleim­haut för­dert den Mund­ge­ruch. Spei­chel ent­hält nor­ma­ler­wei­se aus­rei­chend Sauer­stoff. Die­ser Sauer­stoff hält ei­ner­seits die An­zahl der an­ae­ro­ben Bak­te­ri­en nied­rig und sorgt an­de­rer­seits für ei­nen Ab­trans­port der schwe­fel­hal­ti­gen Pro­duk­te. Die wäh­rend der Nacht ver­rin­ger­te Spei­chel­pro­duk­ti­on er­klärt auch den un­an­ge­neh­men Ge­schmack am Mor­gen.

Ge­gen­spie­ler die­ser an­ae­ro­ben Bak­te­ri­en sind die ae­ro­ben Bak­te­ri­en, die auf die An­we­sen­heit von Sauer­stoff an­ge­wie­sen sind. Zwi­schen die­sen bei­den Ar­ten soll­te im­mer ein Gleich­ge­wicht be­stehen. Ist je­doch in Fol­ge ei­ner An­ti­bio­ti­ka­be­hand­lung, ei­ner Er­kran­kung, ein­sei­ti­ger Er­näh­rung oder der An­wen­dung von Mund­spü­lun­gen die­ses Gleich­ge­wicht zer­stört, kön­nen ein­zel­ne Bak­te­ri­en­ar­ten sich stär­ker ver­meh­ren als an­de­re. Be­stimm­te Fak­to­ren be­güns­ti­gen au­ßer­dem die­sen Pro­zess. Dazu ge­hö­ren z. B. ver­min­der­ter Spei­chel­fluss, Mund­at­mung, Schnar­chen, fal­sche Er­näh­rung, Me­di­ka­men­ten-Ein­nah­me, In­fek­te aber auch Fas­ten­ku­ren und Stress.

 

 

 
 
 
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Zahn­arzt Dr. med. dent. Kars­ten Heu­rich

c/o Zahn­arzt­pra­xis Dr. Al­brecht und Kol­le­gen


Lau­ba­cher Stra­ße 35

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